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Route: Beuggen D – Nordschwaben – Hohe Flum – Wiechs - Schopfheim Edgar Walther
Trotz Unkenrufen der Wetterfee konnten 37 Wanderer teils mit Partnerinnen bei schönstem Wetter ab Bahnhof Beuggen D zu unserer Tour über den Dinkelberg nach Wiechs und Schopfheim starten. Nach kurzer Strecke erreichten wir das immer noch gut erhaltene Schloss Beuggen. Es diente bereits im 12. Jahrhundert als Ausgangsbasis für die Kreuzritter der deutschen Adligen, die als Schutztruppe die Pilger auf ihrem mühsamen Weg ins Morgenland begleiteten. Heute ist es im Besitz der evangelischen Kirche und dient als Tagungs- und Begegnungsstätte.
Unter schattigen Bäumen dem Rhein entlang führte uns der Pfad bis zum Eingang einer kleinen Schlucht unter der Bahnlinie und Bundesstrasse durch nach Riedhalden. Von dort aus steigt der Wanderweg langsam durch den Wald dem Sägebächlein entlang und oben auf einem Fahrsträsschen unserem ersten Etappenort, Nordschwaben, zu. Im Ort befindet sich neben einem Holzschnitzer, der sich „Rübe“ nennt, auch eine Straussenbeiz der "Adler" mit Sicht auf den Rhein und die Jurahöhen. Dort wurden wir von der hübschen Wirtin mit Wein der Extraklasse und Brötchen verwöhnt, alles gespendet von unserem Geburtstagskind, Walti Egli. Dafür nochmals herzlichen Dank. Auch unsere 13 Kurz-und Nichtwanderer/innen trafen inzwischen dort ein mit einem von Werner Rentsch speziell organisierten Taxidienst und somit erhöhte sich unsere gemütliche Runde auf 50. Nach dem Aufbruch der Wanderer/innen marschierten wir ein Stück entlang der Strasse und dann einem Weg folgend hinauf auf die Hohe Flum mit Rundsicht über das ganze Wiesental und Schopfheim. An Kirschbäumen vorbei, voll behangen mit reifen Früchten - die meisten konnten es nicht lassen zu naschen - , ging es abwärts auf einem Fahrradsträsschen nach Wiechs in die Krone, ein Restaurant mit einer schönen Aussichtsterrasse, auch mit Hotelbetrieb und Schwimmbad. Wir wurden verwöhnt mit einem herrlichen Essen mit Salat, Spätzchen und geschnetzeltem Kalbfleisch. Zudem wartete ein grosses Dessertbuffet auf die Schleckmäuler. Dazu konnte neben Mineralwasser noch Weiss- oder Rotwein, oder auch ein Bier bestellt werden.

Der Aufbruch fiel manchen schwer und es verging eine gewisse Zeit bis alle wieder startklar waren. Das rächte sich dann etwas bei der Ankunft in Schopfheim, wo wir nur in letzter Sekunde noch den vorgesehenen Zug nach Basel erreichen konnten. Ein paar Unentwegte trafen sich dann anschliessend noch im Steinbock. Sozusagen als Spätlese trafen dann auch noch Heini, Beat und Remo ein und erklärten Ihre Verspätung mit einem „Abzweiger“ in Schopfheim.
Ein unvergesslicher Wandertag ging zu Ende.
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